Hochspannungssteckverbinder basieren derzeit auf Industriestandards; diese umfassen Sicherheits-, Leistungs- und andere Anforderungsstandards sowie Prüfstandards. Derzeit beziehen sich die meisten Steckverbinderhersteller im Wesentlichen auf die gemeinsam von den vier großen europäischen OEMs (Audi, BMW, Daimler, Porsche) entwickelte Industrienorm der LV-Serie. In Nordamerika werden hauptsächlich die eigenen SAE/USCAR-bezogenen Standards verwendet. USCAR selbst hat keine eigenen Normen, aber wir verwenden häufig USCAR2, 37 und andere verwandte Standards, die hauptsächlich von Chrysler, Ford und General Motors stammen. Diese drei großen OEMs gründeten die gemeinsame Kabelbaum-Verbindungsorganisation EWCAP, die 1994 gegründet wurde. Im Jahr 2008 hat die Organisation SAE-USCAR 2 aktualisiert, um den Anforderungen der zunehmenden Anzahl von HEV gerecht zu werden, und das Spannungsniveau wurde von ursprünglich 20 V auf die heutigen 600 V angehoben.
Für Europa wurde der Standard grundsätzlich ebenfalls von den drei europäischen OEMs (VW, BMW, Daimler) entwickelt, und Deutschland als der große Bruder der Automobilindustrie spielte eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung und Förderung des Standards. Dies entspricht im Wesentlichen dem üblichen Stil europäischer und amerikanischer OEMs, wobei auch TE, Amphenol, Kostal, Molex, Delphi und andere diesen Standards beigetreten sind. Für GB haben wir auch eigene Standards für Hochspannungssteckverbinder veröffentlicht, aber der Inhalt des Standards muss an vielen Stellen noch verbessert und aktualisiert werden; darauf wird hier nicht näher eingegangen. Da Hochspannungssteckverbinder in der Regel nicht als separate Produkte im Fahrzeug vorkommen, sondern in der Regel Kabel mitführen müssen, sind auch die Standardanforderungen an den Kabelbaum sehr wichtig. In der Industrie wird häufig auf den SAE J1742 Standard verwiesen.