Die Wasserstoffanlage wurde ursprünglich von einem Photovoltaik-Kraftwerk mit Strom versorgt, aber Essent nutzt auch Windenergie, wenn nicht genügend Sonnenlicht vorhanden ist. Das Energieunternehmen plant außerdem, an der Anlage einige Batteriespeicherkapazitäten zu installieren, um überschüssige Solarenergie, die nicht sofort in Wasserstoff umgewandelt oder ins Netz eingespeist werden kann, vorübergehend zu speichern.
"Dies ist das erste Projekt in den Niederlanden, das bodengebundene schwimmende Solarparks, Batterien und Elektrolyseure für eine nachhaltige Wasserstoffproduktion einsetzt und dabei Netzengpässe bewältigt und ein ausgewogenes Energienetz gewährleistet," erklärte Essent in einer Stellungnahme.

Vahid Kharidar, Director of Solinoor, sagte: „Grüner Wasserstoff wird mit nachhaltigem Strom hergestellt. Solinoor entwickelt Solarkraftwerke in ganz den Niederlanden, die als Stromquelle für die Wasserstoffproduktion genutzt werden sollen. Wir glauben, dass es selbst angesichts der Herausforderung einer begrenzten Netzübertragungskapazität immer Lösungen geben wird, die es der Industrie ermöglichen, 100 % grüne Energie zu erreichen.“
Laut Essent können potenzielle Kunden entweder sofort auf 100 % Wasserstoff umsteigen oder zunächst einen Wasserstoff-Erdgas-Mischbrennstoff verwenden und später vollständig auf Wasserstoff umstellen. "Auf diese Weise helfen wir Unternehmern, den Übergang zu einer grünen Zukunft verantwortungsvoll und kontrolliert zu gestalten," erklärte Essent.