Das Laden der Batterie eines Elektrofahrzeugs ist ein relativ komplexer Vorgang. Während des Ladevorgangs wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt, wodurch sich an den positiven und negativen Polen der Batterie Material ansammelt.
Aufgrund der strukturellen Eigenschaften der Batterie steigt mit zunehmendem Batterieladezustand auch die Spannung an den positiven und negativen Anschlüssen der Batterie. Die Größe des Ladestroms wird durch die Spannungsdifferenz zwischen der Ausgangsspannung des Ladegeräts und der Batteriespannung bestimmt, die als Ladespannungsdifferenz bezeichnet wird.
Da der Gesamtwiderstand des Batteriepakets relativ gering ist, ist die Batteriespannung zu Beginn des Ladevorgangs niedrig und die Ladespannungsdifferenz groß, wenn die Ladespannung fest eingestellt ist. In diesem Fall wäre der Ladestrom sehr groß, was zu einer Überhitzung der Batterie oder sogar zu einer Beschädigung führen kann.
Nachdem der Batterieladezustand weiter angestiegen ist, erhöht sich die Batteriespannung allmählich und die Ladespannungsdifferenz schrumpft kontinuierlich, was zu einem geringen Ladestrom führt, der die Ladeanforderungen nicht erfüllen kann. Daher ist eine angemessene Ladeplanung für den Ladevorgang von Elektrofahrzeugen erforderlich.
Ladevorgang von Elektrofahrzeugen:
Der Ladevorgang der Batterie kann üblicherweise in Vorspannung, Schnellladung, Nachladung und Erhaltungsladung unterteilt werden.
Beim Laden einer Batterie, die längere Zeit nicht verwendet wurde oder neu ist, wirkt sich eine sofortige Schnellladung negativ auf die Lebensdauer der Batterie aus. Daher sollte eine solche Batterie zunächst mit einem kleinen Strom geladen werden, um bestimmte Ladebedingungen zu erfüllen. Diese Phase wird als Vorspannung bezeichnet.
Die Schnellladung von Elektrofahrzeugen erfolgt mit hohem Strom, um die Batteriekapazität schnell wiederherzustellen. Die Schnellladerate liegt in der Regel über 1C, und die Schnellladezeit wird durch die Batteriekapazität und die Laderate bestimmt. Schnellladung wird in zwei Arten unterteilt: Konstantstromladung und Pulsladung. Bei der Konstantstromladung wird der Strom mit einem konstanten Strom geladen. Bei der Pulsladung wird die Batterie zunächst mit einem gepulsten Strom geladen, dann entladen, und so weiter.
Bei einigen Schnelllade-Abschlussmethoden ist die Batterie nach Beendigung der Schnellladung nicht vollständig geladen. Um sicherzustellen, dass 100% der Kapazität geladen werden, sollte ein Nachladevorgang hinzugefügt werden. Die Nachladerate beträgt in der Regel nicht mehr als 0,3C.
Während des Nachladevorgangs steigt die Temperatur weiter an, und wenn die Temperatur den festgelegten Grenzwert überschreitet, schaltet das Ladegerät in den Erhaltungsladungszustand um. Um sicherzustellen, dass die Batterie nicht überladen wird, kann eine umfassende Steuerungsmethode unter Verwendung von Zeitsteuerung, Spannungssteuerung und Temperatursteuerung angewendet werden.